Jährliche Archive: 2008

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Lasagne

In klassischer Variante – Voraussetzung ist das Ragù alla Bolognese. Diese Lasagne lässt sich hervorragend einfrieren und dann in etwa 45 Minuten langsam im Backofen fertigstellen. Nicht aufwändiger als fertige Tiefkühlware, aber im Gegensatz dazu geniessbar.

Ragù alla Bolognese

Echtes Bologneser Ragù – man kann bei Marcella Hazan lernen, wie man sowas macht – hier meine Abwandlung. Was einem sonst als Bolognese serviert wird, ist meist nicht einmal ein Abklatsch davon, was gemeint sein kann – diesen Ragù hier kann man getrost auf Crostini schmieren und als vielversprechenden Gruss mehr

Un-buntes Schmökerbuch

Es gibt sparsame Kochbücher, in denen es an passenden Fotos mangelt. Es gibt auch pretentiöse Kochbücher, bei denen aufwändige fotografische Inszenierungen mittelmäßige Rezepte – oder gezwungene Auswüchse kulinatischer Hyper-Kreativität – kaschieren müssen. Aber manche Kochbücher sind Klassiker geworden, gerade weil sie ohne Fotografien und andere Illustrationen auskommen – und trotzdem mehr

Rosa gebratene Beiriedscheiben mit Granatapfel-Marsala-Sauce

Kurz gebratene, kräftige Beiried mit dem süß-säuerlichen Aromenbouquet von schwerem sizilianischen Marsala und reifen Granatapfelkernen… Man nehme… aber was tun, wenn grade mal am zweiten Weihnachtsfeiertag – nach Rückkehr von einer Reise – nichts Frisches im Haus ist? Suchen! Gefunden: Beiriedscheiben im Tiefkühlschrank, ein Granatapfel im ansonsten gähnend leeren Obstkorb. mehr

Maroni-Risotto

Una cosa deliciosa e rara – aber nicht, weil man sich das nicht ab und an vergönnen könnte: Feine Maroni, das zarte Aroma von frischem Thymian und der cremige Risotto machen einen Gesamtgenuss, der nur schwer zu übertreffen ist – gekrönt von einer Art marron glacée… Dabei wird zum mantecare mehr

Rindsbraten mit Feigen-Rotwein-Sauce

Eine Anwandlung von Exotik zum Klassiker: ein edles Stück vom Nockalm-Rind, rischer Stangensellerie – und natürlich jede Menge Rotwein! Großer Sonntagsbraten bedeutet meist lange Vorbereitungszeit: marinieren, langsam braten – aber das Ergebnis zahlt sich allemal aus. Hier mit Feigen und Gemüse.

Frau Hauser’s Nusstorte

Eine Erinnerung aus der Jugend, ein Rezept der Mutter meines besten Freundes in Schülertagen – dessen Geheimnisse Walnüsse, Öl und starker, schwarzer Tee sind. Früh morgens frisch geschafft – denn mit dem intensiven Geruch nach Backstube kriegt man selbst penetrante Langschläfer wach…

Risotto al Radicchio

Der kräftig bittere Geschmack von Radicchio verleiht diesem Risotto seine einzigartige Note. Aber nur damit gelingt’s wirklich: der unvergleichliche Radicchio Trevisiano, erhältlich von Dezember bis Februar: Etwas aufwändiger: zuerst wird der Radicchio im Backrohr gegrillt, dann im Risotto weiter verarbeitet.

Deftiges Rindsgulasch

Mürb gekochtes Rindfleisch mit einem Haufen Zwiebeln – ja, aber mit noch mehr! Nun ist ja da Gulasch hierzulande ein dermassen verbreitetes Gericht der Hausmannskost, dass es noch immer eine unüberschaubare Anzahl an Müttern und Großmüttern gibt, die ihre eigenen Hausrezepte hüten. Dementsprechend gibt es eine Unzahl von einzig wahren mehr

Kräuteromelett mit Lachs

Ja, ja, bei Neureichs gibt’s Lachs zum Frühstück. Muss eben manchmal auch sein: man kann sonntags ja nicht immer nur Toast mit Oberskren und Lachs nehmen. Bisweilen schadet auch ein kräftig dilliges Kräuteromelett rein gar nichts!

Oberösterreichisches Apfelschlangerl

Warum es Schlangerl heisst, ist sogar mir als geborenem Oberösterreicher ein Rätsel. Aber es ist eine wirklich luzide Form, saftig-süsse Äpfel in feinem Teigmantel zu verspeisen – und Mürbteig hat bekanntlich noch nie geschadet! Ein Rezept wie von Muttern, und von damals! Vor allem: auf dieses Foto bin ich echt mehr