Bei der Witwe: Osteria Ca‘ d’Oro alla Vedova

Nichts Genaues weiß man natürlich nicht, wie der Volksmund so sagt: warum Witwe und dergleichen. So heißt das Lokal nun mal. Es befindet sich am Ende einer engen, dunklen Gasse gleich ab von der Strada Nova, da wo der hiesige McDonald’s die Luft mit Frittenfettgeruch verpestet. Der zieht sich aber zum Glück nicht bis in die Ramo Ca d’Oro hinein, wie das enge Gässchen hier heißt. An dessen Ende steht meistens schon eine Schlange, um auf einen Platz im alla Vedova zu warten. Reservieren ist also absolut angesagt!

Wenn es sich irgendwie machen lässt, verschaffen einem die freundlichen Menschen gerne einen Platz. In Nicht-Corona-Zeiten auch mal am Tisch mit anderen Gästen. Die Tische fassen vier bis sechs Personen, und bei einer häufigen Belegung mit Paaren ist ein Dazusetzen durchaus sinnvoll. Wir wollen schließlich alle eher heute als morgen schnabulieren…

Vorneweg mal die unvermeidbaren Spaghetti Vongole – was sonst sollte man essen wollen?

Alla Vedova: Spaghetti Vongole

Noch dazu, wo sie köstlich sind, mit einem deutlichen Hauch frischem Knoblauch, Petersilie und Weißwein…

Aber natürlich auch die Polipi alla luciana:

Polipi alla luciana

Oder die traditionelle Leber – Fegato alla Veneziana, wenn man sowas mag:

Fegato alla Veneziana

Die Frau genussfaktor, die bei jedem Besuch in Venedig irgendwo Fegato alla Veneziana isst, fand die Leber hier ausgesprochen zart, weich, die Zwiebeln leicht karamellisiert und die Polenta perfekt, weil noch fast flüssig! Letzterem kann ich mich nur anschließen!

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