Erdäpfel-Schweins-Gulasch

Ein klassisches Wiener Erdäpfelgulasch sollte mit Wurst und nicht mit Fleisch gemacht werden. Zumindest in seiner Eigenschaft als Arme-Leute-Essen. Aber mir ist Braunschweiger schlichtweg ein Graus. Seit ich Chorizo kenne, schon gar. Als Alternative gehen vielleicht Debrecziner. Aber die sind sonst im Hause Genussfaktor nicht eben beliebt. Extrawurst oder Knacker sind gar zu profan.

Worum geht es beim Erdäpfelgulasch? Um den paprizierten Gulaschgeschmack mit schön mehligen Erdäpfeln. Ob man dazu Wurst oder Fleisch als Einlage nimmt, ist für den Genuss eigentlich egal. Der besteht im Einfachen. Also habe ich als Kompromiss für den Haussegen Schweinsschulter klein geschnitten.

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Erdäpfel-Schweins-Gulasch
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Anleitungen
  1. Die Schweinsschulter in bissengroße Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken, den Knoblauch mit der Klinge des Messers auch noch zerdrücken. Die Erdäpfel schälen und in mundgroße Würfel schneiden.
  2. Das Öl in der Pfanne erhitzen, das Fleisch rundum anbraten. Zwiebeln zufügen und mitbraten, bis sie leicht Farbe annehmen.
  3. Topf von der Flamme nehmen. Die Gewürze einstreuen und gut verrühren. Mit Essig löschen und wieder zurück auf die Flamme stellen. Kurz rühren, aber echt rasch mit der Suppe aufgießen. Die Erdäpfel zugeben und einmal aufkochen lassen.
  4. Das Gulasch etwa 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken. Falls die Erdäpfel nicht genügend Stärke abgegeben haben, für etwas mehr Sämigkeit Stärke mit zwei EL Wasser klumpenfrei verrühren und ins Gulasch einrühren. Aber auf jeden Fall sparsam, sonst wird's Pampe.
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