Pfirsich-Kuchen mit Stachelbeeren

Die Stachelbeeren sind reif! Kleine rote, süße Dinger, die man im Kampf mit den namengebenden Stacheln ernten muss. Sind sie am Strauch zur vollen Reife gelangt, hält sich die Säure in Grenzen, sie tritt auf dem Gaumen als kleine Spitze in Erscheinung. Ideales Obst für erfrischende Desserts – aber in der absehbaren Frischedauer sind keine Gäste angesagt. Also lieber einen Kuchen, wenn es auch der Zuwage anderer Früchte bedarf. Das Rezept für diesen Kuchen habe ich bei klein und zuckersüß gefunden und abgewandelt.

Stachelbeeren

Wir haben ein paar Stauden der Sorte Redeva ausgepflanzt. Nach drei Jahren magerer Ergebnisse tragen sie nun reichlich. Die Früchte sind klein, in voller Reife tiefrot, bei reduzierter Säure. Sie sind zwar mühsamer zu ernten und zurecht zu putzen, weil winzig, aber geschmacklich unbestreitbar besser als die grünen und rot-grünen Sorten. Die Stacheln sind sehr spitz, lang und hart. Man kriegt beim Pflücken etliche Stiche ab.

Pfirsiche

Supermarktware – unsere Bemühungen um ein Pfirsichbäumchen im eigenen Garten waren bisher nicht von Erfolgen gekrönt. So einiges anderes Obst gedeiht prächtig, die Marillen von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Die Preislage bei den Pfirsichen ist eher absurd zu nennen: die Wunderlinge gehen momentan für € 1,99 bei eineinhalb Kilo über den Ladentisch. Wer immer sich die Arbeit antun muss, bei einem Konsumentenpreis von € 1,33 pro Kilogramm Pfirsiche zu pflücken, ist nicht zu beneiden. Wie das mit der Ansage eines nachhaltigen Sortiments zu vereinbaren ist, darüber will ich lieber gleich gar nicht nachzudenken anfangen.

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